Jens
An diesem Tag musste ich leider allein zur Tauchbasis laufen, Ronja fühlte sich nicht fit genug um tauchen zu gehen. 😢
Um 8:20 Uhr machte mein Boot die Leinen los und wir führen mit insgesamt drei Tauchern, mich eingeschlossen, zum ersten Spot.
Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichten wir als zweites Boot den German Channel, einem in den frühen Kolonialzeiten künstlich angelegten Kanal durch das Riff, um das abgebaute Phosphat besser von der Insel abtransportieren zu können.
Hier kommen häufig große Fische zu den Putzstationen und so war die Hoffnung groß etwas besonderes zu sehen.
Wir rödelten uns also an und ließen uns ins Wasser fallen. Nach dem Abtauchen brauchten wir nicht weit zu tauchen um uns in 11m Tiefe an einer Putzstationen auf die Lauer zu legen. Also in den Sand zu knien! Wir warteten und verfolgen das rege Treiben der Unterwasserwelt und da kam es, ein majestätisch anmutendes Wesen. Langsam und gemütlich schwebte ein riesiger Manta Rochen auf uns zu. Sagenhaft umkreiste er etwa 10 Minuten lang einen großen Felsen. Mal stoppte er kurz um die Putzerfische mitzunehmen, mal riss er sein Maul ganz weit auf um sie auch dort arbeiten lassen zu können. Ich bekam den Mund überhaupt nicht mehr zu. Pech für euch war, dass meine Kamera streikte.



Blue Hole
Eines von etwa fünf Löchern im Riff, welche bis etwa 24m Tiefe reichten und dadurch das das Licht erst unten durch die Öffnung am Grund eintreten kann, vom tiefen Blau getränkt wird. Hier gab es viel Kleingetier zu sehen.
Raus aus dem Hole, tauchten wir die Steilwand entlang, wo wir unter anderem auf eine Hawkbill Turtle stießen, die sich am Riff bediente und ordentliche Stücke herausriss.












Blue Corner
Ein Platz an der Riffwand, an dem man sich mittels Riffhaken in die Strömung hängen konnte um den Haien, Napoleon, Barrakudas und Thunfischen beim Jagen zuschauen konnte. Über das Riffdach tauchten wir dann in ruhigere Beteiche, in denen die Strömung nicht so präsent war und sahen unter anderem zwei am Grund liegende Riffhaie die wahrscheinlich dösten.






Ole, Ronja & Carolin
Am Strand verbrachten wir die ersten Stunden des Tages bei herrlichem Wetter und sprangen zum Schnorcheln immer wieder ins Wasser.
Leider meinte es der Wettergott nicht mehr gut mit uns und öffnete den Rest des Tages die Schleusen. Aber auch dadurch wird uns die Stimmung nicht vermiest.
Wir suchten uns ein trockenes Plätzchen, quatschten und genossen die Entschleunigung.